Essen und Trinken auf Mallorca

Ein wahres Fest für den Gaumen

Auch kulinarisch lädt Mallorca mit seinen zahlreichen kleineren und größeren Restaurants zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein. So gibt es quer über die Insel verteilt verschiedene sterneprämierte Lokalitäten für gehobene Gaumenfreuden. Gleichzeitig haben sich aber vielerorts auch die italienische, deutsche oder chinesische Küche ihren eigenen Platz erobert.

Wer eher auf inseltypische Gerichte setzt, der sollte eher einen Ausflug ins Landesinnere in Betracht ziehen oder sich einen wertvollen Tipp von einem Einheimischen einholen. Ein kulinarischer Besuch der Altstadt von Palma, des Örtchens Valldemossa oder auch der nördlich gelegenen Festungsstadt Alcudia dürfte aber auf jeden Fall mit etwas Glück und Gespür ein wohlschmeckendes Erlebnis werden.   

Die mallorquinische Küche ist dabei von den verschiedensten Einflüssen geprägt worden. Natürlich steht dabei stets – wie fast überall an der spanischen Mittelmeerküste – eine Paella auf dem Speiseplan, an der sich jeder Koch in seiner Kochkunst messen lassen kann. Oder auch die typischen Tapas, die auf einem kleinen Teller serviert Gebratenes, Frittiertes und Gebackenes aus dem Meer oder aus der Landwirtschaft als köstlich-duftende Appetithäppchen offerieren.

Überhaupt stehen Fisch und Meeresfrüchte in den unterschiedlichsten Ausführungen natürlich ganz weit oben auf einem Speiseplan. Gleiches gilt für Oliven, die typischerweise mit Brot und Aioli zu jedem Essen gereicht oder wahlweise auch als „Pa amb oli“ serviert werden, wohinter sich eine geröstete Brotscheibe mit Tomate, Knoblauch, Salz und Olivenöl verbirgt.

Bekannt ist Mallorca ebenfalls für seine Suppen und Eintöpfe, die sowohl aus verschiedenem Gemüse bestehen können als etwa auch aus Meeresfrüchten.  Wenn Fleisch auf den Tisch kommt, dann setzt der Mallorquiner gerne und viel auf Schweinefleisch. Aber auch Kaninchen und Lamm wird gerne serviert, wobei nicht selten zum Abschluss ein kräftiger mallorquinischer Käse von Kuh, Schaf oder Ziege zum nicht fehlen darf.

Getrunken wird zum Essen oft Wein. Und auch der kommt in der Regel aus heimischer Produktion. Kein Wunder, haben die mallorquinischen Weine doch schon seit längerem einen international anerkannten Status.  Und wer es sich nach einem gelungenen Mahl noch einmal so richtig gut gehen lassen möchte, dem sei noch ein „hièrbas“ empfohlen, einem wohlschmeckenden Likör mit Anis und Gewürzen.  

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