Märkte auf Mallorca

Alles, was das Herz begehrt

Gerade in der Hochsaison gibt es auf Mallorca jeden Tag der Woche einen oder mehrere Märkte. Mal eher touristisch angehaucht mit zahlreichen Souveniers und Mitbringseln bespickt. Mal ursprünglich und typisch mallorquinisch mit landestypischen Produkten und Lebensmitteln. Wer sich also die Zeit nimmt, kann jeden Tag etwas Neues entdecken und das rege Treiben der Touristen, aber auch der Einheimischen beobachten, für die ein Markt auch immer ein Ort des Zusammentreffens, des Sich-Präsentieres und des Sich-Austauschens ist.

Besonders Palma bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Märkte an verschiedenen Orten der Stadt. Aber auch der Rest der Insel wartet mit zahlreichen Alternativen zur Inselhauptstadt auf, die allesamt stets eine Reise (hierzu sei ein Auto empfohlen) wert sind.  

So lohnt sich beispielsweise in jedem Fall ein Besuch des Bauermarkts in Sineu. Dieser eher traditionelle Markt bietet vor allem zahlreiche (Bio-)Produkte aus der heimischen Landwirtschaft. Überall steigt einem ein anderer Duft in die Nase. Mal nach einem Potpourri unterschiedlichster Gewürze, die wie ein wohlriechender Schleier in der Luft zu hängen scheinen. Mal nach frischem Käse und herrlich deftigen Schinken.

Wer auf der Suche nach Lederwaren ist, der wird sicherlich in Inca fündig. Denn als Mekka der Lederproduktion auf Mallorca werden hier neben regionalen Produkten und Weinen sowie Schmuck und Korbwaren vor allem Lederartikel wie Gürtel, Taschen oder Schuhe in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten.

Idyllisch und mit viel Unterhaltungswert ist der Markt in Artà, wo vor allem Liebhaber des Kunsthandwerks und des Trödels auf Ihre Kosten kommen.  Der Markt schlängelt sich dabei elegant durch die Gässchen der historischen Stadt und wird immer wieder durch kleinere musikalische und kulturelle Vorführungen kurzweilig unterbrochen.

Und wer denkt, dass Hippiemärkte nur auf den benachbarten Inseln Ibiza und Formentera zu finden sind, der sollte sich in Santanyi eines Besseren belehren lassen. Denn neben zahlreichen Feinschmeckerprodukten, Kunstgegenständen, Weinen und Likören scheint sich hier vor allem die Flower-Power-Kultur regelmäßig ein Stelldichein zu geben.

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